SprachRohrPost Nr. 33
Liebe Einrichtungsleitungen, liebe pädagogische Fachkräfte, liebe Kolleg*innen,
„Ja, wir sind diese Tage eigentlich immer mit den Kindern draußen“: wie herrlich, dass zu jeder Krippen- und Kindergarteneinrichtung ein Garten oder Außengelände gehört, mindestens ein kleiner Hof auf dem die Kinder spielen können. Die Erfahrungen zeigen, dass Spielprozesse vertiefter entstehen, dass soziale Abstimmung leichter möglich ist, dass Bewegung und Sprache in diesem Umfeld niederschwellig kombiniert werden. Das Außengelände bietet einen vorbereiteten Raum, in dem die Kinder anregungsreiche Spielimpulse erhalten und in Prozessen ihre Selbstwirksamkeit erleben.
Themen:
- In unserem Infoblatt Draußenspielen sind diese Aspekte zusammengefasst. Neben einem abwechslungsreich gestalteten Gelände benötigt es vor allem Erwachsene, die selber gern im Freien sind und mit den Kindern in Kontakt treten. Jedes Wetter ist richtig und meist benötigt es nur die richtige Kleidung.
- Die Sinneswelt der Aktivitäten im Garten können sprachlich aufgegriffen und ausgetauscht werden. Wie mit einfachen Materialien dieser Erfahrungsbereich spielerisch als Gruppenaktivität vorbereitet und durchgeführt werden kann, zeigt das Infoblatt Schatzkiste Garten.
- Übergänge sind sensibel. Der Übergang vom Kindergarten- zum Schulkind ist für jedes Kind eine große Herausforderung und gelingt, wenn alle Beteiligten eine gute Aufmerksamkeit darauf richten und die feinen Schritte, die das Kind geht, begleiten können. Verschiedene Aspekte und Fragestellungen für eine dialogische Begleitung sind in den praktischen Anregungen zum Übergang in die Grundschule zu finden.
- Welche Entwicklungsschritte geht das Kind eigentlich, wenn es seine Sprache entwickelt und an welcher Stelle kann uns auffallen, dass ein Kind Unterstützung benötigt? Einen Überblick, welche Warnzeichen in der Praxis nicht übersehen werden dürfen, findet ihr auf unserem Infoblatt. Gerne unterstützen wir Euch beim Blick auf die Kinder in unseren Sprachbegleitungen. Dazu könnt Ihr Euch gerne im DialogWerk bei Elke Rühlemann-Franke unter 0531 - 2412402 oder per E-Mail an elke.ruehlemann-franke@vhs-braunschweig.de melden.
- In Kontakt mit Büchern und der Kultur des Lesens kommen Kinder durch ihren Aufenthalt in einer Krippe unweigerlich. Bücher sind ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Krippenarbeit. Durch eine gute Vorbereitung und den Einsatz von Gesten ergänzenden Materialien wird dieser Kontakt für die Erstleser*innen ein interessanter Impuls.
- Die AG Sprachförderung wird Einblicke in das Thema der „Langsamen Pädagogik“ nach Alison Clark geben und freut sich auf ein Gespräch über diese etwas ungewöhnlichen Überlegungen.
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Herzliche Grüße von den Mitarbeiterinnen des DialogWerk






