SprachRohrPost Nr. 31

Liebe Einrichtungsleitungen, liebe pädagogische Fachkräfte, liebe Kolleg*innen,

Licht und Dunkelheit, in dieser Zeit ist es für die Kinder erlebbar. Das alltägliche Leben findet auch im Dunkeln statt. Dunkelheit kann uns umschließen und lässt uns die Erfahrungen und Wahrnehmungen intensiver und stärker erleben. Trauen wir es uns zu, mit den Kindern die Dunkelheit zu suchen und gemeinsam zu erleben? Das Martinslicht, das Laternenlicht bringt Trost und Orientierung in diese dunkle Zeit, manchmal sogar verbunden mit einer wärmenden Kerze. Für die Kinder ist es ein intensives Erlebnis, sich mit ihrer Laterne, den anderen Kindern und Erwachsenen auf den Weg in die Dunkelheit zu machen. Was kann erleuchtet werden, was bleibt im Dunkel verborgen, wie fühlt sich das an?

Wir wünschen allen Kindern und Erwachsenen ein spannendes Ausloten dieser Polarität, eine verbindende Wirkung dieser Bewegungen und ganz viel Freude am gemeinsamen Entdecken.

Themen:

1) Veranstaltungen 2024 im DialogWerk
Klassische Fortbildungen, eine große Fachtagung und Onlineveranstaltungen. Im kommenden halben Jahr stehen interessante Themen für Begegnung     und fachlichen Austausch zur Verfügung und können bei uns in bewährter Weise belegt werden.
Hier geht es zu den aktuellen Fortbildungen

2) Kinder lieben Steine. Sie liegen schwer in der Hand, können befühlt und betrachtet werden. Sprachförderlich können sie u.a. eingesetzt werden, wenn sie mit Bildern und Symbolen bemalt werden. Hierdurch kann eine Verbindung von dem Begreifen und dem Erfassen des Wortes und der Sprache entstehen. Im Infoblatt Kreative Sprachförderung mit Erzählsteinen werden sehr verschiedene Methoden des Einsatzes aufgezeigt und vertieft.

3) Bei der Betrachtung und Beschäftigung mit der kindlichen Sprachentwicklung wird immer wieder deutlich, wie hochkomplex dieser Entwicklungsbereich ist. Unflüssigkeiten in der Aussprache können leicht entstehen, sind z.T. entwicklungsimmanent und sowohl von den Zuhörenden als auch von den Kindern selber schnell wahrnehmbar. Das Infoblatt Unflüssig sprechende Kinder gibt einen breiten Überblick über die Hintergründe, Beobachtungen und methodischen Möglichkeiten für die Arbeit in Krippe und Kita und dem Austausch mit den dazugehörenden Eltern.

4) Deutschland ist innerhalb der Europäischen Union eines der wenigen Länder, in denen ein mehrsprachiges Aufwachsen von Kindern noch keine Selbstverständlichkeit genießt. Das ändert sich aktuell. Durch den hohen Anteil von mehrsprachigen Kindern in der frühkindlichen Bildung liegt eine Dringlichkeit in der Frage, wie die Sprachkenntnisse in der Familiensprache des Kindes in der pädagogischen Arbeit Aufmerksamkeit und Berücksichtigung finden können. Familiensprache in der Kita beheimaten versucht Ideen und Ansätze dazu auf der praktischen Ebene darzustellen.

5) Lichtscheue Wesen sind die Weihnachtswichtel. Sie beheimaten sich da, wo Kinder leben, machen den Kindern manchmal Freude, haben jedoch auch Spaß an Schabernack. Zieht so ein Weihnachtswichtel in der Kindergartengruppe ein, kann die Vorweihnachtszeit sehr spannend und lustig werden.

6) Als Scharnierstelle zwischen regionalen Institutionen und den Einrichtungen der Braunschweiger Kindergärten und Krippen versucht das DialogWerk neue Ideen, Themenschwerpunkte und Angebotsstrukturen für die Einrichtungen zu bündeln. Beim vierteljährlichen Leitungsnetzwerk können wir darüber in den Austausch kommen. Alle Leitungen und stellvertretenden Leitungen sind herzlich eingeladen!

Herzliche Grüße von den Mitarbeiterinnen des DialogWerk