SprachRohrPost Nr. 30

Liebe Einrichtungsleitungen, liebe pädagogische Fachkräfte, liebe Kolleg*innen,

nach den Sommerferien kommen neue Kinder und Familien in unsere Einrichtungen. Sie werden neu aufgenommen in die Räumlichkeiten, in die soziale Gemeinschaft, in die Beziehungsstrukturen.  Was tun wir, damit dies gut gelingt, damit der Kindergarten eine Willkommenskultur verwirklicht? Jede Einrichtung hat erprobte Angebote und Möglichkeiten für die Familien. In einigen Neubegegnungen erfahren wir, dass es nicht ganz problemlos passiert. Eingewöhnt werden nicht nur die Kinder, auch die Eltern treten aus ihren vertrauten Familienstrukturen heraus und präsentieren sich zum ersten Mal in einem öffentlichen, institutionellen Rahmen. Und jede Einrichtung tritt ihnen mit seiner individuellen Historie, seiner Teamstruktur und materiellen Ausstattung entgegen. Die richtige Zeit, um das eigene Angebot und dessen Wirkung auf Kinder und Eltern in den Blick zu nehmen.

Im DialogWerk war in diesem Jahr eine Kollegin tätig, die aus ihrer eigenen praktischen Erfahrung heraus das Thema der Eingewöhnung in der Peer-Group zur Verfügung gestellt hat. Ein anregender Überblick ist in dem genannten Anhang zu finden und das DialogWerk steht für Nachfragen und vertiefenden Austausch darüber zur Verfügung.

In unserem Angebot der Sprachbegleitungen können einzelne Kinder mit der Kollegin vor Ort individuell in den Blick genommen und gemeinsam besprochen werden, auch Kinder, die sich noch in der Eingewöhnung befinden.

Themen:

1) Veranstaltungen 2024 im DialogWerk
Klassische Fortbildungen, eine große Fachtagung und Onlineveranstaltungen. Im kommenden halben Jahr stehen interessante Themen für Begegnung     und fachlichen Austausch zur Verfügung und können bei uns in bewährter Weise belegt werden.
Hier geht es zu den aktuellen Fortbildungen

2) Peer-Eingewöhnung …. Das Gefühl der Zugehörigkeit trägt und ermöglicht Übergänge. Zu einer kleinen, übersichtlichen Gruppe kann diese Unterstützung eher aufgebaut werden, besonders unter den Aspekten der Ähnlichkeit. Die Kinder sind sich in Alter und Lebensthema ähnlich, die Eltern erfahren im Austausch ähnliche Überlegungen und Lösungsmöglichkeiten. Das Konzept der Peer-Group ist für beide, Eltern und Kind, anwendbar und kann in der Gestaltung des Übergangs in die Krippe/Kindergarten als stützende Bedingung methodisch genutzt werden.

3) Der Gruppenalltag kann für einzelne Kinder eine große Herausforderung werden, die viel Raum, Bewegung und individuelle Zeiten benötigen. Für das Zusammenleben kann eine Spirale der Bewertungen und Bestätigungen entstehen, deren Dynamik sich durch veränderte Fragen an das Kind beeinflussen lässt. Einen systematischen Überblick bietet das Infoblatt Umgang mit besonders bewegungsfreudigen, impulsiven Kindern im Kita-Alltag

4) Videos Sprachbildung und Förderung in Braunschweiger Kitas
Beate Hamilton-Kohn nähert sich in kleinen Interviews den Grundlagen der alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung. Ein kleiner Strauß an Fragen und Überlegungen in diesem für uns neuen Format. Die Videos können auch auf unserem YouTube-Kanal gefunden und nachgeschaut werden.
Hier geht es zu den Interviews

5) Wir haben schon lange nicht mehr nachgefragt! Wie sehen die 153 Krippen und Kindergärten in Braunschweig die Arbeit des DialogWerk? Was gibt es zu bedenken, was können wir verändern und anpassen? Kurz und in wenigen Minuten können ein paar Fragen beantwortet werden, die uns wichtige Rückschlüsse für unsere weitere Arbeit geben.
Hier geht es zum Feedback-Bogen

6) Symbole sehen und erkennen ist ein beliebtes Spiel der Kinder. Durch eine großformatige Wiedergabe werden sie mit dem Körper erfasst und prägen sich ein. Im Buchstabenlabor kann auf unterschiedlichste Weise und mit verschiedenen Materialien Symbolen und Buchstaben nachgespürt werden. Als Detektive können sich die Kinder im Alltag auf ihre Spuren begeben.

Einen guten Start in das neue Kindergartenjahr und belebende Begegnungen mit den neuen Familien wünschen

das Team des DialogWerk